29. März 2010 (rg) [Allgemein]
Bericht zur Informationsveranstaltung in der Senne-Zeitung
Über die Informationsveranstaltung wurde ausführlich in der Ausgabe vom 26.3 der Schlänger Zeitung (Westfälisches Volksblatt) berichtet: Seite als PDF
Aktionsbündnis und Umweltverbände für den Erhalt der Senne und gegen intensivierte Nutzung
Über die Informationsveranstaltung wurde ausführlich in der Ausgabe vom 26.3 der Schlänger Zeitung (Westfälisches Volksblatt) berichtet: Seite als PDF
Die Ausbaupläne der britischen Rheinarmee in der Senne sind genehmigt worden, weitere Kampfdörfer und Schießbahnen sollen in Kürze erweitert oder neu gebaut werden.
Was bedeutet das für die betroffenen Kommunen und Anlieger?
Welche Auswirkungen sind für die Natur zu befürchten?
Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit Fachleuten aus Verwaltungen und Verbänden diskutieren am:
Mittwoch, den 24.03.2010
im Bürgerhaus Schlangen um 20 Uhr
Begrüßung und Vorstellung der Ausbaupläne:
Ulrich Knorr Bürgermeister der Gemeinde Schlangen
Wie steht der Kreis Lippe zum Bau der geplanten Kampfdörfer in der Senne?:
Friedel Heuwinkel, Landrat
Auswirkungen auf Mensch und Natur:
Fritz Buhr, Naturschutzverbände
Eingeladen als Teilnehmer an der Diskussionsrunde waren:
Die Landräte Friedel Heuwinkel, Lippe, Sven Adenauer, Gütersloh, Manfred Müller, Paderborn, Mr. Ian R. Grant, Britischer Verbindungsoffizier, Fritz Buhr Sprecher Naturschutzverbände Paderborn, Prof. Roland Sossinka, Förderverein Nationalpark Senne-Eggegebirge, Bürgermeister Andreas Bee, Bad Lippspringe
Abgesagt haben die Landräte Adenauer und Müller, Bürgemeister Bee und Verbindungsoffizier Grant.
Moderation: Heinz Kriete
Wie das Westfälische Volksblatt kürzlich berichtet, will die britische Armee ihr Hauptquatier nach Herford verlegen. Das bedeutet leider wohl eine stärkere Konzentration auch für die Senne.
Artikel zum Download : WV v. 16. 3. 10
Nachdem der vom NABU beauftragte Jurist Prof. Dr. jur. Martin Gellermann am Montag einen Eilantrag auf die Anordnung des sofortigen Vollzugs der Baumanßnahmen in der Senne gestellt hat, hat das Gericht in Minden sofort reagiert und den Kreis Gütersloh als ausführende Behörde gebeten, im laufenden Verfahren zur Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung die Baumaßnahmen ruhen zu lassen. Dies deutet darauf hin, dass das Gericht sich die Entscheidung nicht leicht macht und dass der Eilantrag zumindest substantiell gut begründet ist und nicht leicht vom Tisch gekehrt werden kann.
pro grün hat ein Sonderkonto für Spenden eingerichtet, um die gemeinsame Klage der Umweltschutzverbände gegen den Bau neuer Kampfdörfer in der Senne zu unterstützen:
Konto 67942 BLZ 472 501 01 (Sparkasse Paderborn)
In einer Pressemitteilung hat der Naturschutzbund NABU angekündigt, einen sofortigen Baustopp zu beantragen und eine Verbandsklage vorzubereiten. Er wird dabei von den anderen Natur- und Umweltschutzverbänden unterstützt.
Der Beginn der Baumaßnahmen noch innerhalb der Widerspruchsfrist wird vom Förderverein Nationalpark auf das Schärfste verurteilt. „Es werden Gehölze gerodet und geschützte Biotope zerstört und somit Tatsachen geschaffen, die die gesetzliche Widerspruchsfrist ad absurdum führen.“ so Dr. Ute Röder.
Die Pressemitteilung finden Sie hier im Volltext (PDF)
Mit Datum vom 24.02.2010 ordnet der Landrat des Kreises Gütersloh an, dass die Baumassnahmen nach dem Genehmigungsbescheid vom 18.2.2010 beginnen dürfen, ohne das die Rechtskraft des Bescheides abgewartet wird (sofortiger Vollzug). Der Bescheid ist beigefügt als Anlage: Vollzugsbescheid